Privat

Drei Superkräfte, die ich gerne hätte

Anfangen
Erste Schritte fühlen sich so schwierig an. Egal ob ich den ersten Satz eines neuen Blogeintrag schreiben, einen Aufschlag für ein grünes Projekt beginnen oder die Kamera schnappen und einer Idee nachjagen möchte, viel zu oft erwische ich mich dabei, genau das nicht zu machen. Stattdessen wird die Twitter Timeline aktualisiert, oder die abonnierten YouTube Kanäle abgeklappert oder irgendeiner Aufgabe nachgegangen, die eigentlich unwichtiger ist. An sich organisiere ich meine To-Do’s mittlerweile sehr gut über meine Zeit, aber die Verzögerungen sorgen dann dafür, dass ich doch am Ende des Tages Aufgaben in den nächsten Tag mitnehme. Öfters zur bestimmten Zeit die vorgenommene Aufgabe anzufangen, scheint mir eine schwer erreichbare Superkraft zu sein,

Routinen entwickeln
Natürlich habe ich als ganz normaler Arbeitnehmer eine gewisse Tagesroutine und ebenso sind die grünen Termine im Kreisvorstand wie auch die zwei Tanzkurse Fixpunkte in der Woche. Abseits davon gelingt es mir aber nur sehr schwer, Routinen quasi aus eigenem Antrieb zu entwickeln (weswegen ich auch immer noch die Teilnahme bei den Ironbloggern für eine gute Sache halte). Aber ohne einen nahenden Hermannslauf schnüre ich nicht meine Sportschuhe, ohne einen bezahlten Auftrag oder eine grüne Veranstaltung nehme ich meine Kamera derzeit nicht in die Hand und wann hier Blogeinträge in der Regel online gehen, seht ihr ja selbst. Ich mag es ja, dass mein Alltag sich so abwechslungsreich gestaltet, aber ein paar weitere Routinen täten nicht weh. Um diese aber zu entwickeln, muss ich mir wohl eine Superkraft aneignen.

Nein sagen
Bevor es keiner macht, mache ich es – ich weiß nicht, wie oft ich diesen Satz schon gedacht habe, bevor ich mich für eine Aufgabe gemeldet habe. Außerdem tue ich furchtbar gerne meinen Mitmenschen „mal eben“ einen Gefallen oder nehme einen späteren Zug, um diese eine Aufgabe im Büro noch fertig zu stellen. Eigentlich ist das wunderbar, weil meine Mitmenschen das überaus schätzen und ich wiederum diese Wertschätzung sehr gerne habe. Aber es führt natürlich auch dazu, dass andere Aufgaben dann hinten rüber fallen – und in aller Regel sind das Aufgaben „für mich“. Es freut mich sehr, wenn ich helfen kann, aber eine Trennlinie zu finden, wo ich auch mal „nein“ sagen kann, dafür brauche ich eine weitere Superkraft.

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