Kochen

Küchen-Quickie: Sandwiches

Sandwiches aus dem Sandwichtoaster waren früher ein sehr häufiger Küchen-Quickie in meiner Woche. Damals hatte ich einen Krups Sandwich-Toaster, mit dem ich an und für sich sehr zufrieden war, bis eines Tages der Verschluß seinen Dienst laucht brechend quittierte. Nachdem die Firma Krups mir weder ein Ersatzteil noch eine Reperatur anbieten konnte, endete die Sandwich-Ära in meiner Küche.

Vor etwas mehr als einem Jahr hatte ich mich auf die Suche nach einem Sandwichmaker gemacht, denn vor allem für Freitag Abend, wo ich von der Arbeit i.d.R. direkt zum Tanzkurs fahre und mit meinem Freund erst um 22:00 Uhr wieder zuhause bin, wären getoastete Sandwiches eine feine Sache. Diesmal wollte ich mich nicht wieder einer Plastiknase das Sandwichsschicksal überlassen, sondern etwas langlebigeres.

Gefunden habe ich einen gusseisernen Sandwich-Toaster, der ähnlich wie ein altes Waffeleisen funktioniert: Zwei gusseiserne Schalen mit jeweilen einem langen Griff werden über ein Scharnier verbunden, als würde man zwei Schaufeln übereinander halten. Auf der Gasflamme (im Lagerfeuer, in der Grillglut oder sogar auf dem E-Herd) werden die beiden Schalen vorgeheizt, das belegte Sandwich in die Form gelegt und mit Hilfe der Griffe zugeklappt. Anschließend wird der Sandwichtoaster es ein paar Mal gewendet bis das Sandwich die gewünschte Toaststufe erreicht hat.

Sandwich Maker

Dank meiner lieben Freundin Conny bin ich seit meinem Geburtstag in Besitz eines solchen Sandwich-Eisens und eine erste Gelegenheit zum Ausprobieren ließ nicht lange auf sich warten. Also allerlei Leckereien gekauft, Toastbrote belegt und ab in den vorgeheizten Sandwichmaker. In rasend schneller Zeit waren dann auch die ersten Sandwiches fertig – ehrlicherweise waren die ersten so schnell fertig, dass sie auf einer Seite doch arg „fertig“ waren. Zwar versiegelt und zerteilt diese Form das Sandwich nicht so, wie man es von den Toastern her kennt, aber uns hat das nicht sonderlich gestört.

Sandwich-Kombinationen

Neben dem Klassikern Schinken-Käse oder Toast Hawaii haben wir noch ein paar andere Kombinationen ausprobiert:

Zerkrümelte Hackbällchen mit altem Gouda und Worcestershiresauce
Mozzarella, Champignons und süß gebratene rote Zwiebeln
Kochschinken, süßer Senf und Cheddar
Luftgetrockneter Schinken, alter Gouda und Tomaten

Ich mag es besonders, den Toast auch noch außen zu buttern, dann wird er extra kross. Zum Vergleich: Auf dem Foto ist der rechte Toast gebuttert, der linke nicht. Man kann auch Kräuter auf die Aussenseite drücken, wie z.B. Salbei oder Thymian.

Aber das wichtigste ein einem Sandwich ist natürlich Käse, am Besten oben und unten je eine Scheibe. Alle Käsesorten über 40% i.Tr. haben sehr gute Schmelzeigenschaften, mit Gouda und Cheddar macht man eigentlich nichts verkehrt (Bleibt mir fort mit Scheiblettenkäse). Aber z.B. Gorgonzola, Taleggio oder Comté werde ich bei nächster Gelegenheit ausprobieren. Und dann kann man ja auch süße Sandwiches machen oder Bratenreste vom Vortag verarbeiten oder Ciabatta statt Toastbrot nehmen.

Ein Grund mehr sich auf Freitage zu freuen.

2 Kommentare

  1. Käse-Fanboy-Pro-Tipp: Die Außenrum-Butter vorm Bestreichen noch mit geriebenem Käse (ich nehm immer Parmesan) verrühren.

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